Worum geht es?

Im Kanton Bern engagieren sich viele Freiwillige für Asylsuchende. Sie helfen mit, unsere Kultur erfahrbar zu machen, die neue Sprache zu lernen und Probleme zu lösen. Sie erbringen eine nicht zu unterschätzende Leistung für unsere Gesellschaft.

Kurz erklärt

Rund um viele der Durchgangszentren und Notunterkünfte, in denen die Asylsuchenden die erste Zeit in der Schweiz verbringen (Phase 1), haben sich Gruppen und Vereine gebildet, in denen sich Freiwillige engagieren.

Spätestens nachdem die Asylsuchenden ein Bleiberecht erhalten (Ausweis F oder B), brauchen sie Wohnungen und Arbeit (Phase 2). Die enge Betreuung durch die Betreiber der Durchgangszentren und Notunterkünfte fällt weg. Über die nächsten zwei Jahre sind andere Stellen wie die Asyl-Sozialdienste, die mit Leistungsverträgen des Kantons arbeiten, für die Betreuung zuständig.

Leider bleibt diese Betreuung oft eine blosse Verwaltung von Geld oder ein Vermitteln von Angeboten (z.B. Job-Coaching, psychologische Betreuung). Die wenigen Sitzungen machen oft zu wenig Unterschied. Die Menschen ans anderen Kulturen bleiben mit ihren Problemen in ihren Wohnungen weitgehend unbetreut.


Zum Glück engagieren sich Freiwillige !

Auf dem langen Weg von der Ankunft bis zur Integration sind Freiwilligen eine grosse Stütze. Sie verdienen grosse Wertschätzung und müssen in ihrem Engagement gestärkt werden.

Dabei geht es nicht nur um Angebote für das Gestalten der Freizeit. Integration und Austausch werden möglich, wenn wir Schweizer/-innen unsere Türen öffnen, zusammen mit Menschen auf der Flucht wohnen und verlässliche Freundschaften knüpfen. Es braucht ein enges, tägliches Coaching.